Lerne lokalisierte Keyword‑Recherche für Übersetzungen, um Themen pro Zielregion anzupassen, Suchintentionen zu treffen, Slang‑Fallen zu vermeiden und eine praktische Keyword‑Map aufzubauen.

Direkte Übersetzung wirkt effizient, führt aber oft zu den falschen Suchanfragen. Menschen suchen nicht unbedingt nach „der besten Übersetzung“ eines Ausdrucks — sie verwenden die Wörter, die in ihrer Region üblich sind, geprägt von lokalen Gewohnheiten, Produkten und Kultur.
Schwieriger ist die Intention. Derselbe Begriff kann an verschiedenen Orten unterschiedliche Ziele ausdrücken. Ein übersetztes Keyword kann auf dem Papier korrekt sein, aber die dahinterstehende Person will vielleicht kaufen, vergleichen, lernen oder ein Problem lösen. Du kannst gut ranken und dennoch enttäuschen, wenn deine Seite eine andere Frage beantwortet.
Ein paar kurze Beispiele, warum lokalisierte Keyword‑Recherche wichtig ist:
Das Ziel ist einfach: Stimme ab, was Leute eintippen, und was sie damit meinen. Behandle Übersetzung als letzten Schritt, nicht als ersten. Starte bei lokalem Suchverhalten, forme das Thema, die Seitenperspektive und die Wortwahl so, dass die Seite natürlich wirkt und genau die Intention beantwortet.
Wenn du eine Seite in eine neue Region überträgst, können drei Dinge wechseln:
Ein Topic ist das breite Bedürfnis, z. B. „Geld bei Energie sparen“. Eine Query ist der Ausdruck, z. B. "günstiger Stromtarif" oder "Hilfe bei Energierechnung". Die Intention ist der Grund dahinter: lernen, vergleichen oder kaufen.
Intention fällt meist in wenige Kategorien:
Die Intention kann sich je nach Ort ändern, auch wenn die Worte ähnlich aussehen. Preise, Steuern, Versand und lokale Regeln formen, was Leute fragen. Eine Suche nach "best phone plan" kann in einem Land Vergleichs‑Intention bedeuten (viele Anbieter, viele Angebote), in einem anderen hingegen Kauf‑Intention (die Nutzer wollen eine schnelle Empfehlung mit klarem Monatsbeitrag).
"Lokal" heißt nicht nur Land: Region, Bundesland oder Stadt können wichtig sein. Leute suchen vielleicht national nach "Umzugsunternehmen", in einer dicht besiedelten Stadt fügen sie jedoch Viertelnamen, Parkregelungen oder "same day" hinzu, weil das die Kaufentscheidung beeinflusst.
Wörter ändern sich ebenfalls. Alltägliche Begriffe (und die Schreibweise) variieren — diese Wahl kann signalisieren, wo jemand in der Customer Journey steht. "Quote" deutet oft auf eine Kostenschätzung hin; "cost" eher aufs Verständnis typischer Preisspannen. Solche Nuancen erkennen hilft, die richtigen Worte statt nur wortwörtlicher Übersetzungen zu verwenden.
Keyword‑Tools zeigen viele Varianten, aber sie sagen dir nicht, welche Seite du bauen solltest. Beginne damit, das Unternehmensziel und den Seitentyp zu benennen. Schreibst du einen Einsteiger‑Guide, eine Vergleichsseite, eine Feature‑Seite oder eine Preisseite? Jeder Typ zieht ein anderes Publikum an.
Formuliere das Kernkonzept in einfachen Worten, wie ein Kunde es sagen würde, nicht in interner Sprache. "Publish SEO blog posts via API" mag korrekt sein, viele Nutzer beginnen jedoch mit einfacheren Ideen wie "Blogbeiträge generieren" oder "Inhalte für meine Website". Diese einfache Formulierung ist dein Seed, den du sicher lokalisieren kannst.
Lege dann Locale und Zielsegment fest. "English" ist kein Locale — entscheide, ob es en‑US, en‑GB, en‑AU usw. ist. Bestimme auch, ob der Leser neu (braucht Definitionen und Sicherheit) oder erfahren (will Details, Limits, Belege) ist.
Bevor du irgendwas suchst, definiere, was Erfolg für die Seite bedeutet. Traffic ist nicht immer das Ziel. Ein How‑to‑Guide möchte vielleicht E‑Mail‑Anmeldungen, eine Produktseite Demos oder Trials. Diese Kennzahl ändert, welche Queries du priorisierst.
Ein kurzer Check in einfachen Sätzen:
Sind diese Punkte klar, wird das Keyword‑Tool zum Assistenten statt zum Entscheider.
Ein gutes Lokalisierungs‑Setup beginnt vor den Keywords. Erstelle eine Basis‑Themenliste in einer "Home"‑Sprache (meist dein Hauptmarkt) und behandle sie als Referenz, nicht als Vorlage zum Wort‑für‑Wort‑Kopieren.
Für jedes Thema schreibe die echte Frage auf, die die Seite beantworten soll. Ist die Frage klar, kannst du leichter erkennen, ob ein anderes Locale andere Worte, einen anderen Blickwinkel oder sogar ein anderes Thema braucht.
Füge neben jedem Topic eine kurze Notiz hinzu: "Wie würde das eine lokale Person nennen?" Erfasse alltägliche Begriffe, gebräuchliche Abkürzungen und wie Leute das Problem mündlich ausdrücken, nicht nur, was das Wörterbuch vorschlägt. Hier notierst du auch Markennamen oder Produktwortlaut, der konsistent bleiben soll.
Eine einfache Struktur für mehrsprachige SEO‑Keyword‑Maps:
Eine Preisseite klingt universell, aber die Frage verschiebt sich: In einem Markt fragen Leute "Wie viel kostet es pro Monat?", in einem anderen suchen sie zuerst nach "Plänen" oder erwarten Hinweise zu "kostenloser Testphase". Gleiches Produkt, unterschiedliche Erwartungen.
Lokalisierte Keyword‑Recherche funktioniert am besten, wenn du jedes Locale als eigenes Publikum behandelst, nicht als Text, der konvertiert werden muss. Ziel ist, die Worte zu finden, die Menschen wirklich eintippen, und die Seite so abzustimmen, dass sie die erwartete Antwort liefert.
Beginne mit echter Sprache, nicht mit deinem Produktbrief. Zieh Phrasen aus Support‑Tickets, Chat‑Logs, E‑Mails, Rezensionen und Sales‑Notizen. Wenn du lokalisierten Support hast, halte Eingaben nach Land/Region getrennt, damit du keine Signale mischst.
Ein kurzer Reality‑Check: Wenn dein UK‑Cluster sich um "VAT invoice" dreht und dein US‑Cluster um "receipt", brauchst du womöglich unterschiedliche Seitenwinkel, nicht nur andere Begriffe.
Suchergebnisse sind dein schnellster Realitätscheck. Schon bevor du Keyword‑Volumen betrachtest, zeigt die Top‑Seite, was Google in diesem Locale mit dem Suchbegriff verbindet.
Suche deinen Zielbegriff mit passenden Länder‑ und Spracheinstellungen. Überfliege Seite eins und frag: Welche Seitentypen gewinnen, und welcher Blickwinkel wiederholt sich?
Achte auf Format (Guides vs Produktseiten vs Kategorieseiten), Nutzerlevel (Einsteiger vs Experte) und lokale Ausrichtung (Marken, Regeln, Währung, Beispiele). Wenn Seite eins überwiegend Kategorieseiten zeigt, du aber einen Tutorial‑Blog geplant hast, stimmt das Ziel nicht.
Extra‑Blöcke sagen oft mehr als Titel. Eine Shopping‑Leiste deutet auf Kauf‑Intention. Ein Map‑Pack auf lokale Service‑Bedürfnisse. "People also ask" zeigt Fragen, die beantwortet werden sollten.
Gängige Muster:
Wenn die Intention gemischt ist, teile das Thema auf. In einem Locale sind "VAT number"‑Ergebnisse vielleicht überwiegend Regierungsseiten (wie man sie findet), in einem anderen tauchen Tools und Vorlagen (wie man compliant Rechnungen erstellt) auf. Dann macht es Sinn, zwei lokalisierte Seiten mit unterschiedlichem Versprechen zu veröffentlichen.
Die meisten SEO‑Übersetzungsfehler sind keine Grammatikfehler, sondern Bedeutungsfehler. Die Seite liest sich gut, zielt aber auf Wörter, die Einheimische nicht eintippen, oder klingt merkwürdig, sodass Nutzer abspringen.
Achte auf diese Punkte, bevor du Titel und Überschriften festlegst:
Slang ist besonders riskant: Er veraltet schnell und hat soziale Konnotationen. Wenn du nicht Teil des lokalen Umfelds bist, übersiehst du leicht die „zusätzliche Bedeutung“. Ein Ausdruck, der wie ein lustiges Synonym für "günstig" wirkt, kann auch "schlechte Qualität" oder "Betrug" implizieren und so Klicks verändern.
Du brauchst keinen schweren Prozess, sondern einen schnellen:
Manchmal ist die richtige Entscheidung nicht, eine bessere Übersetzung zu finden, sondern einen anderen Themenschwerpunkt zu wählen, weil lokale Nutzer andere Rahmenbedingungen, Gewohnheiten oder Optionen haben.
Ein "globales Thema" funktioniert, wenn das Problem und seine Lösungen in allen Regionen ähnlich sind. "How to write a resume" kann ein gemeinsames Thema bleiben, während du Rechtschreibung, Beispiele und ein paar Begriffe austauschst.
Du brauchst meist eine lokale Version, wenn sich durch folgende Faktoren ändert, wie eine gute Antwort aussehen muss:
Wenn nur die Worte wechseln, behalte ein Thema und passe Sprache und Beispiele an. Wenn sich das "Wie" oder "Was zu wählen" ändert, lokalisier das Topic.
Entscheidungsregel:
"Wenn ich diese Seite in ein anderes Locale kopieren würde: müsste ich mehr als 30 % der Beispiele, Schritte oder Empfehlungen ändern?"
Ist die Antwort ja, erstelle eine lokale Topic‑Version (neue Gliederung, lokale Belege). Ist sie nein, halte das Thema global und lokalisier nur die Wortwahl.
Stell dir eine Feature‑Seite für ein SaaS‑Produkt vor, das eine API zur Generierung von SEO‑Inhalten anbietet (Blogposts, Glossareinträge usw.). Du willst, dass dieselbe Seite für US, UK und Australien funktioniert. Wortwörtliche Übersetzung reicht oft nicht aus, um zu treffen, was Leute in Google eingeben.
Selbst in Englisch bevorzugen Nutzer unterschiedliche Worte, Schreibweisen und Fragestile. US‑Besucher suchen eher direkt mit Produktbegriffen (z. B. "API pricing"). UK‑Suchen nutzen häufiger "cost" und "prices" und fragen eher, ob Steuern inkludiert sind. In Australien tauchen oft Währungsangaben (AUD) oder Hinweise zu GST auf, und "plans" klingt natürlicher als "pricing".
Formulierungsunterschiede sind wichtig, um echte Queries zu treffen. US‑Suchen enthalten oft "integration" und "developer docs". UK‑Suchen verwenden "integrate with"; "pricing page" wird zu "prices". Australien neigt zu einfachen Fragen wie "how much does it cost" und "monthly plans". Rechtschreibung (optimize vs optimise) beeinflusst Long‑Tail‑Ergebnisse.
Wichtiger ist die Intention: "Pricing" signalisiert meist "zeige Tiers und Features". "Cost" eher "was werde ich tatsächlich zahlen", inklusive Steuern und Abrechnungsperioden. "Plans" kann bedeuten "hilf mir wählen".
Hier ein simples Keyword‑Mapping‑Beispiel:
| Locale | Beispiel‑Seitentitel | Primärer Begriff | Unterstützende Begriffe (3) |
|---|---|---|---|
| US | Content Generation API Pricing | API pricing | pricing tiers, monthly billing, enterprise pricing |
| UK | Content Generation API Costs and Plans | API cost | pricing plans, prices, VAT included |
| AU | Content Generation API Plans and Pricing (AUD) | API plans | pricing AUD, GST, monthly plans |
Mache einen schnellen Durchlauf, um sicherzugehen, dass die Seite dem lokalen Bedürfnis entspricht. Der "richtige" Begriff ist nutzlos, wenn er auf die falsche Art von Seite zeigt.
Überprüfe zuerst das Seitenziel: Wenn jemand deinen Hauptbegriff eingibt, will er lernen, vergleichen oder kaufen?
Praktische Pre‑Publish‑Checks:
Behandle deine Keyword‑Map als lebendes Dokument. Lokale Formulierungen ändern sich schnell, und neue Intentionen entstehen, wenn deine Marke wächst.
Halte die Messung pro Locale einfach: Verfolge ein kleines Set Ziel‑Queries, beobachte Klicks und Impressionen und verknüpfe die Seite mit ihrem echten Ziel (Signup, Lead, Kauf). Nutze Engagement‑Signale nur, wenn sie die Intention widerspiegeln (z. B. braucht eine Troubleshooting‑Seite keine lange Verweildauer, wenn die Antwort kurz ist).
Überprüfe einmal im Monat die Search Console‑Queries für jede lokalisierte Seite und suche nach drei Mustern: neue Formulierungen, die du noch nicht verwendest; Topics, deren Intention sich verschiebt (z. B. von "how to" zu "best of"); und stärker lokale Begriffe. Aktualisiere deine Map mit der neuen Query und Intent und entscheide, ob sie auf die bestehende Seite gehört oder eine neue Seite braucht.
Um auf neue Locales zu skalieren, folge einer wiederholbaren Routine: Wähle 5–10 Basisthemen, recherchiere lokale Varianten, bestätige die Intention durch das Durchsehen aktueller Ergebnisse, veröffentliche und messe. Halte deine Notizen konsistent (Topic, Primärquery, unterstützende Queries, Intent, Seitentyp, Status), damit neue Locales wie das Kopieren eines Prozesses wirken und nicht wie ein Neustart.
Wenn du viele lokalisierte Seiten produzierst, kann ein Tool wie GENERATED (generated.app) helfen, locale‑spezifische Entwürfe zu erzeugen und per API auszuliefern. So kannst du dieselbe Keyword‑Map und Intention‑Notizen als klares Briefing in verschiedenen Märkten wiederverwenden.
Führe zuerst lokale Keyword-Recherche durch und übersetze erst zuletzt. Eine direkte Übersetzung kann grammatikalisch korrekt sein und trotzdem verfehlen, was Leute tatsächlich eingeben — so ziehst du womöglich die falsche Zielgruppe an oder triffst die falsche Intention, selbst wenn die Seite rankt.
Ein Topic ist das übergeordnete Problem, ein Query der genaue Ausdruck, den jemand eintippt, und die Intent beschreibt, was die Person als Nächstes tun will. Der sicherste Ablauf ist: Topic und gewünschte Intent definieren, dann die lokale Formulierung wählen, die Leute tatsächlich für diese Intent nutzen.
Sieh dir an, welche Seitentypen in den Top-Ergebnissen für dieses Locale und diesen Ausdruck dominieren. Wenn in der ersten Seite überwiegend Produktseiten erscheinen, du aber einen How‑to‑Guide geplant hast, zielst du wahrscheinlich auf das falsche Keyword oder musst das Seitenformat anpassen.
Beginne mit tatsächlicher Kundensprache aus dem jeweiligen Markt: Support‑Tickets, Chats, Verkaufsgespräche, Bewertungen und E‑Mails. Diese Phrasen spiegeln eher wider, wie Menschen Probleme natürlich beschreiben, und sind bessere Seeds als interne Produktformulierungen.
Priorisiere den alltäglichen Begriff der Zielregion als primäres Keyword und arbeite die andere Variante natürlich in Überschriften oder Beispiele ein, wenn es passt. So triffst du lokale Suchen, ohne mehrere sich gegenseitig konkurrenzierende Seiten zu erstellen.
Behandle Rechtschreib- und Wortwahlunterschiede als Signale, nicht nur als Kosmetik. Verwende die lokale Schreibweise in Titeln und wichtigen Überschriften der jeweiligen Region und halte den Rest konsistent, damit die Seite natürlich liest und Long‑Tail‑Suchen abdeckt.
Vermeide Slang, es sei denn, du bist sicher, dass er weit verbreitet und unproblematisch ist. Slang kann zusätzliche Bedeutungen tragen, unprofessionell wirken oder schnell veralten. Klare, neutrale Sprache performt meist besser und reduziert das Risiko, merkwürdig oder irreführend zu klingen.
Lokalisieren Sie das Topic, wenn die beste Antwort sich ändert, nicht nur die Wortwahl. Eine praktische Regel: Wenn du mehr als etwa ein Drittel der Beispiele, Schritte, Preisannahmen oder rechtlichen Hinweise ändern müsstest, verdient das Thema eine eigene lokal angepasste Seite.
Verfolge pro Locale ein kleines Set an Ziel‑Queries sowie Klicks und Conversions, die zum Seitenziel passen. Nutze Search Console, um neue lokale Formulierungen und Intent‑Verschiebungen zu entdecken, und entscheide dann, ob du die bestehende Seite anpasst oder eine neue erstellst.
Ja — wenn du die Ergebnisse als Entwürfe behandelst und sie gegen lokale SERPs sowie echte Kundensprache validierst. Tools wie GENERATED können locale‑spezifische Entwürfe erzeugen und per API ausliefern, aber du musst Intention, Ton und lokale Einschränkungen vor der Veröffentlichung prüfen.